in Schlüpfern durch die Stadt
… musste der Sohn heute, denn er hatte sich in einen Springbrunnen gestellt.
Natürlich hatte ich ihm –seinen Entdeckungsdrang und Matschzwang unterstützend– die Hosen hochgekrempelt und Turnis und Socken ausgezogen. Ich dachte, so könne er barfuß bisschen spielen gehen.
Es gab keine Brüstung; das Wasser kam ebenerdig direkt aus den Fußplatten, was total cool ist, -wenn sich der Spielende nicht gleich komplett hinein stellt.
Nun ja, es war noch recht früh und nicht sooo warm, die Klamotten nass und Werni begann kalt zu werden; uns blieb also nichts anderes übrig, als den Heimweg halb entblößt anzutreten, denn die Jeans mussten inzwischen auf dem Wagendach trocknen.
Nun hat aber der Süße noch recht weiße Waden, die aus dem Innern des Wagens jedem entgegen leuchteten, dem wir begegneten. Dennoch schien er, ganz der Babba, sehr stolz auf sie zu sein und jedem zeigen zu wollen, was er hat: Dauernd zog er die von mir über seinen Schoß gebreitete Jacke (weniger als Sicht- denn als Kälteschutz) weg und schlenkerte fröhlich mit den Bockwurstbeinen.
Ich konnte uns kaum all die entzückten Omas vom Leib halten und werde fortan nur noch mit verhülltem Sohn spazieren gehen!
2 Leserbriefe
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Re: in Schlüpfern durch die Stadt
alter womanizer, der tüp - freitag um 10?
autor: jubö — 2009-06-15 18:31:07
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Re: in Schlüpfern durch die Stadt
Geht klar, TanteBö; diesmal auch in Schlüppis?
autor: jenni — 2009-06-16 12:18:36