3 doors down

Wollten wir heute abend ankucken. Besser gesagt, ERLEBEN. Mitsingen, rumhüpfen, stagediven, T-shirts kaufen, saufen und rumrempeln als wären wir noch jung. Die Karten zu Wernis erstem Rockkonzert hatte ich vom Pfreund zum Geburtstag bekommen und mich angemessen gefreut; wir besorgten doppelt Ohrenschutz fürs Baby, hörten, zwecks adäquater Vorbereitung, the new cd und … dann wurde mein Rob krank.

Das ist nicht ausgesprochen neu, aber nur, weil man sich an einen kranken Freund schon gewöhnt hat, ist das für den ja nicht angenehmer. Jedenfalls isser fiebrig und gliederschmerzig, und auch der Babysohn hustet und schnüfft, dass es keine Freude ist.

Was soll ich da machen? Die kranken Jungs ihrem Schicksal überlassen (welches so aussähe: Werni hat schlechte Laune, weil er sich nicht gut fühlt, kann nicht richtig schlafen und ohne Muttern zum Ansaugen schon gar nicht; macht Vater das Leben relativ schwer, dieser, ohnehin schon geschwächt, sitzt wankend auf dem Sofa und muss sich die schmerzenden Ohren vollquäken lassen; völlig verzweifelt betrinken sich schließlich beide mit Hilfe des restlichen Geburtstagsbiers, und ich finde sie dann komatös auf dem Wohnzimmerteppich.)? Sowas will man sich lieber nicht ausmalen.

Also: Ersatz muss her. An adäquaten Konzertvertretungen mangelt es nicht unbedingt, doch erstens sind fast alle Autonichtbesitzer (oder am zerbrochenen Schlüsselbein operiert), und zweitens findet sich der allerbeste Rockerersatz gleich in der Famüüüülie: Juli, bitte übernehmen Sie!

(Kannst mir ja ne 3dd-Gürteltasche mitbringen * hüstel *)

Verfasst von jenni am Samstag, dem 1. November 2008 um 15:21 Uhr.

ein Leserbrief

juli

Re: 3 doors down

hiermit möchten sich kleinjuli und -stephan noch mal für das megakonzert bedanken, welches sie durch eure krankheit besuchen durften (des einen leid ist des anderen freud... wie grausam!) näheres, z.B. dass der sänger gar nicht so dick ist, wie er MIT klamotten aussieht und dass wir, dank mega-sound, zeitweise dachten, die heinis würden playback spielen, gibts dann mündlich. und ein paar (leider nur schlechte und verwackelte) fotos sind zu begucken. kleine beebis haben wir übrigens nich gesichtet - die jüngsten waren ca. 12 jahre alt :) trotzdem muss werni BALDMÖGLICHST mal die kopfhörer probieren und schwitzende langhaarige in aktion erleben!! ist nicht bald mal slayer in leipzig? :)
tinnitus-kuss

autor: juli — 2008-11-02 17:45:21
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