Wellness extrem: Fango
Falls es bisher noch nicht deutlich geworden sein sollte: Mein inzwischen recht hohes Alter war der Anlass, der die mich liebenden und um mein Wohl besorgten Personen dazu trieb, mir drei Tage Erholung zum Geburtstagsgeschenk zu machen, und so wurde ich vergangenen Dienstag in bereits erwähntem Walddorf abgeliefert.
Der Rest meiner Famülie machte sich alsbald wieder vom Acker und überließ mich der völligen Entspannung an der Seite der anderen Illner-Mädchen. Mutti und Oma waren nämlich schon da und hatten die Lage vor Ort bereits gecheckt: wußten also sowohl die Restaurant-Öffnungszeiten als auch die Wege zur Massage und ins Schwümmbad. Und dann wurde es ernst: Am nächsten Morgen stand "Fango" im persönlichen Jenniillner-Plan, -mehr hatte man mir nicht verraten. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder nach Hause gekonnt, da ich mich nach einem Nachmittag und einer Nacht ohne Mann und Hunde schon ungemein erholt fühlte und mich zu langweilen begann; zwar hatte Mutti (im Gegensatz zum Freund) nicht mal gemeckert, als ich früh joggen war, nachdem ich am Abend schon hatte schwümmen dürfen, aber ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich zwei ganze Tage mit Nichtstun füllen sollte. Ich startete den Versuch mit Fango.
Im firmeneigenen Bademantel gewandet erschien ich vor Ort (Etage 3) -und traf auf den wohl einzigen Mann im ganzen Therapie- und Wellnessgebäude. Noch war ich ruhig, denn der Zusammenhang zwischen Schlammpackung und Ganzausziehenmüssen erschloss sich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht völlig, da man mir gesagt hatte, dass der/die/das Fango auf Nacken oder Rücken aufgetragen würde. Der einzige Mann im ganzen Wellnessgebäude war jedoch anderer Meinung und befahl mir die komplette Entkleidung :-( Verwirrt und betreten folgte ich seiner Aufforderung und warf mich bäuchlings auf die Pritsche, woraufhin er sehr professionell seiner schlammigen Pflicht nachkam und mich mit heisser Lavaasche (+Wasser) bestrich. Dann packte er mich ausserdem in Folie und Handtücher und Decken und ließ mich allein im Dunkeln liegen, -auf dass ich mich entspannen möge. Bedauerlicherweise war er dann recht schnell wieder zur Stelle, um die korrekte Abduschung zu überwachen; schließlich wollten wir ja nicht, dass ich den ganzen Tag mit Matsch auf dem Rücken herumlaufe!
Nach erfolgreich beendeter Fangobehandlung wollte ich mich so schnell wie möglich vom Acker machen, um die Zeit bis zur später folgenden Massage in angenehmerem Ambiente zu verbringen. Aber das duldete ER nicht und schickte mich in den RUHERAUM, wo bereits ein weiterer Patient vor sich hin ruhte. Erneut folgte ich den Anweisungen; schliesslich kannte ich mich i.S. Wellness nicht so gut aus und fand Zuwiderhandlung daher unangebracht. Inzwischen (fast 24h ohne Mann und Hunde!) fühlte ich mich aber derart entspannt, dass es mir langsam wirklich schwerfiel, auf einem der in großer Zahl bereit stehenden Liegestühlen zu sitzen, OHNE ETWAS ZU TUN! Das Gefühl, irgendetwas erledigen zu müssen, ließ sich nur sehr schwer abschütteln, und auch innerhalb der folgenden Stunden (und Tage) mußte ich mich mehrfach von Seiten meiner Familie zurechtweisen lassen.
Doch es stellte sich mal wieder heraus, dass man sich an alles gewöhnen kann (sogar an Wellnessurlaub), so dass ich ohne größere Schwierigkeiten auch noch andere Massagen, Kosmetiken, Maniküren, Sauna- und Solarieneinheiten und Schwimmstunden absolvierte!
Selbst der geneigteste Leser wird aber wenig Wert auf ausführliche Berichte diesbezüglich legen, und so schließe ich an dieser Stelle mit einem DANKESCHÖN an Oma + Mama, die sich derart um mein Wohlergehen sorgen :-)
Außerdem nahm der Pfeund meine Abwesenheit zum Anlaß, die Wohnungswände braun zu streichen. Auch schön!
Genug jetzt, schönen Abend noch.
Der Rest meiner Famülie machte sich alsbald wieder vom Acker und überließ mich der völligen Entspannung an der Seite der anderen Illner-Mädchen. Mutti und Oma waren nämlich schon da und hatten die Lage vor Ort bereits gecheckt: wußten also sowohl die Restaurant-Öffnungszeiten als auch die Wege zur Massage und ins Schwümmbad. Und dann wurde es ernst: Am nächsten Morgen stand "Fango" im persönlichen Jenniillner-Plan, -mehr hatte man mir nicht verraten. Eigentlich hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder nach Hause gekonnt, da ich mich nach einem Nachmittag und einer Nacht ohne Mann und Hunde schon ungemein erholt fühlte und mich zu langweilen begann; zwar hatte Mutti (im Gegensatz zum Freund) nicht mal gemeckert, als ich früh joggen war, nachdem ich am Abend schon hatte schwümmen dürfen, aber ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich zwei ganze Tage mit Nichtstun füllen sollte. Ich startete den Versuch mit Fango.
Im firmeneigenen Bademantel gewandet erschien ich vor Ort (Etage 3) -und traf auf den wohl einzigen Mann im ganzen Therapie- und Wellnessgebäude. Noch war ich ruhig, denn der Zusammenhang zwischen Schlammpackung und Ganzausziehenmüssen erschloss sich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht völlig, da man mir gesagt hatte, dass der/die/das Fango auf Nacken oder Rücken aufgetragen würde. Der einzige Mann im ganzen Wellnessgebäude war jedoch anderer Meinung und befahl mir die komplette Entkleidung :-( Verwirrt und betreten folgte ich seiner Aufforderung und warf mich bäuchlings auf die Pritsche, woraufhin er sehr professionell seiner schlammigen Pflicht nachkam und mich mit heisser Lavaasche (+Wasser) bestrich. Dann packte er mich ausserdem in Folie und Handtücher und Decken und ließ mich allein im Dunkeln liegen, -auf dass ich mich entspannen möge. Bedauerlicherweise war er dann recht schnell wieder zur Stelle, um die korrekte Abduschung zu überwachen; schließlich wollten wir ja nicht, dass ich den ganzen Tag mit Matsch auf dem Rücken herumlaufe!
Nach erfolgreich beendeter Fangobehandlung wollte ich mich so schnell wie möglich vom Acker machen, um die Zeit bis zur später folgenden Massage in angenehmerem Ambiente zu verbringen. Aber das duldete ER nicht und schickte mich in den RUHERAUM, wo bereits ein weiterer Patient vor sich hin ruhte. Erneut folgte ich den Anweisungen; schliesslich kannte ich mich i.S. Wellness nicht so gut aus und fand Zuwiderhandlung daher unangebracht. Inzwischen (fast 24h ohne Mann und Hunde!) fühlte ich mich aber derart entspannt, dass es mir langsam wirklich schwerfiel, auf einem der in großer Zahl bereit stehenden Liegestühlen zu sitzen, OHNE ETWAS ZU TUN! Das Gefühl, irgendetwas erledigen zu müssen, ließ sich nur sehr schwer abschütteln, und auch innerhalb der folgenden Stunden (und Tage) mußte ich mich mehrfach von Seiten meiner Familie zurechtweisen lassen.
Doch es stellte sich mal wieder heraus, dass man sich an alles gewöhnen kann (sogar an Wellnessurlaub), so dass ich ohne größere Schwierigkeiten auch noch andere Massagen, Kosmetiken, Maniküren, Sauna- und Solarieneinheiten und Schwimmstunden absolvierte!
Selbst der geneigteste Leser wird aber wenig Wert auf ausführliche Berichte diesbezüglich legen, und so schließe ich an dieser Stelle mit einem DANKESCHÖN an Oma + Mama, die sich derart um mein Wohlergehen sorgen :-)
Außerdem nahm der Pfeund meine Abwesenheit zum Anlaß, die Wohnungswände braun zu streichen. Auch schön!
Genug jetzt, schönen Abend noch.
Verfasst von jenni am Sonntag, dem 11. November 2007 um 19:50 Uhr.