Immer noch kein Taschengeld

Ich möchte kurz noch mal an dieses Taschengeld-Video erinnern. Damals wurde mir nachgesagt, ich hätte den Zwerg durch Vormachen dazu ermuntert, einfach den Kopf zu schütteln. Da Lias ja mittlerweile sprechen kann, gibt es hier ein Update, welches ohne Zweifel klarstellen sollte, dass er freiwillig auf jegliches Taschengeld verzichtet:

In Anbetracht der Tatsache, dass er bald großer Bruder ist, finde ich das auch eine äußerst weise Entscheidung!

Ja, richtig gelesen. :)

Verfasst von rob am Samstag, dem 23. Januar 2010 um 15:07 Uhr, 5 Leserbriefe.

Otter nervt.

Weil er dauernd abhaut. Ich glaube, der hat mich nicht mehr lieb.

Erfreulich hingegen: Man muss nicht mal alt oder krank sein, um Essenlieferungen zu erhalten; danke schön!

Außerdem schön: Der Sohn sagt JA und NEE und HALLO. Erste Schritte auf dem Weg zu dem 50 Wort-Wortschatz, den jedes Kind bis zum zweiten Geburtstag haben sollte, um nicht in die Hilfsvorschule zu kommen.

Davon abgesehen wird er Maler. Jeden Tag entstehen zahllose Pinselmalbilder, und wenn ich die alle aufheben will, was sich ja wohl von selbst versteht, müssen wir bald umziehen oder zumindest eine Garage mieten. Zum Glück hat er noch kein Interesse an Laubsägearbeiten oder Modellbau.

Verfasst von jenni am Freitag, dem 22. Januar 2010 um 12:58 Uhr, ein Leserbrief.

"boah!" …

… sagt ja der Sohn neuerdings gern, und heute muss ich ihm tatsächlich mal recht geben: Heute morgen durch Park & Wald zu laufen, war ein bisschen wie Joggen am Sandstrand, nur noch beschwerlicher; dort hat man wenigstens nicht dauernd Schnee im Gesicht, und die nassen Füße sind warm. Dass mir unterwegs der Otti abhanden kam, machte die Sache nicht besser; mitten im Schneegestöber ausharrend, musste ich mich zwischen Weiterlaufen (und darauf vertrauen, dass Ott den ihm bekannten Weg allein fände und irgendwann nachkäme; doch wer mag schon gern auf Otis vertrauen) und Zurückgehen und Suchen (verlockend bei bestehender Wetterlage; außerdem mag ich unerlaubtes Entfernen von der Laufgruppe nicht auch noch unterstützen!) entscheiden.

Zum Glück (zu seinem Glück) kam er dann schließlich doch noch angaloppiert und ließ sich erleichtert von Pebbles in die Lefzen beißen; bizarre Rituale haben die beiden. Mit vereinten Kräften fanden wir letztlich auch den Ausgang des Parks hinter meterhohen Schneewehen und kämpften uns bis nach Hause durch, wo der Sohn inzwischen ungekochte Eier geschält und dem Papa die Cornflakes an den Kopf geschmissen hatte. Ist heute irgendwie nicht so gut drauf, der Süße.

Ach so, an dieser Stelle liebste Grüße nach Australien (du Lump; bring wenigstens ein Possum mit!) und an die beiden Haushalte, die uns in den letzten Tagen mit hoch erfreulichen Neuigkeiten das Herz wärmten!

Verfasst von jenni am Samstag, dem 9. Januar 2010 um 12:11 Uhr, ein Leserbrief.

Der letzte in ganz Leipzig! (sagt R.)

Lias hat jetzt also einen neuen Schlitten, und der ist dermaßen cool, dass ihn alle kleinen Jungs, kaum sind wir am Rodelhügel angekommen, sofort ausleihen wollen und ihren Eltern in den Ohren liegen, auch so einen haben zu wollen. Das war zwar nicht der Plan, aber Werni freut sich darüber, auch wenn er beim Schlittenfahren selbst schon nicht mehr ganz so viel Begeisterung an den Tag legt; nach wie vor möchte er lieber selbst ziehen oder noch besser: schieben. Bei einer Höhe von etwa 10 cm über dem Boden ist das gar nicht so leicht, aber so schnell gibt der Sohn nicht auf. Dauert halt alles bisschen länger dann.

Übrigens hat er neue Wörter gelernt; momentaner Lieblingsausdruck zu jeder Gelegenheit: "boah!" Keine Ahnung, woher er das hat. Außerdem (weiterhin) beliebt zur Zeit: Agua, Ei, Papi, Mami, Bebi, Awe, Nami. [Na, wer weiß es?]

Verfasst von jenni am Montag, dem 4. Januar 2010 um 06:44 Uhr, 8 Leserbriefe.

Viel Schnee und keinen Schlitten :-(

Und das, wo der Sohn sich nun endlich doch dazu entschlossen hatte, rodeln zu gehen.

Angesichts der tobenden Kinderhorden, die sich auf allerlei interessantem Gefährt den Berg hinunter stürzte und augenscheinlich Spaß dabei hatte, vergaß er gestern nachmittag den letzten Rest seiner Schlittenaversion und wollte umgehend mitmachen. Leider steht unser Schlitten bei den Omas in L., weil wir ihn halb vergessen und halb absichtlich stehen lassen haben, weil kurz nach Weihnachten, als es in Thüringen begann, Frühling zu werden, keiner damit rechnen konnte, dass so schnell wieder der Winter einbräche. Nun ist er aber doch da und zwar so enorm, dass ich mit den Hunden allein rennen gehe, weil selbst der tollste Joggingwagen in den Schneewehen versackt; außerdem will Lias dauernd aussteigen und mit Stöcken den Schnee wegkehren, und das dauert dann einige Stunden, bis wir wieder zu Hause sind.

Jedenfalls standen wir gestern am Rodelberg und guckten traurig den lustigen Kindern zu, bevor wir mal wieder mit Idiotenotis (es gibt Tage, da will der selbst Schneemänner verkloppen) und Panikpebbles (saß die meiste Zeit in Lias' Wagen, weil sie vor lauter Angst –Knaller!– nicht geradeaus laufen konnte) zur Hundewiese trampelten.

Heute aber haben wir schnell den Schlittenverantwortlichen losgeschickt, um geeignetes Material zu besorgen; wenn Pebbi möchte, darf sie nachher mitkommen, inzwischen sollte Silvester vorbei sein, aber Otis bleibt auf jeden Fall zu Hause. Spielende Kinder sind auf seiner Beliebtheitsskala fast mit Gießkannen, Fahrrädern und Staubsaugern gleichzusetzen.

Übrigens wünsche ich euch Süßen allen ein ganz reizendes neues Jahr. Lias war 3:15 Uhr (wieder) im Bett, nachdem wir eine Weile Feuerwerk angeguckt, Eis gegessen und die Silvestergäste zum Partyhutaufsetzen gezwungen hatten, wollte aber trotzdem um 7 aufstehen, weshalb der gestrige Tag ein wenig träge verlief; aber das ging anderen sicher ähnlich.

Inzwischen sind wir wieder einigermaßen ausgeruht und vor allem rodelwillig und warten jetzt nur noch auf den neuen Schlitten!

Verfasst von jenni am Samstag, dem 2. Januar 2010 um 12:22 Uhr, Leserbrief schreiben.